Kellerabgang – 7 Tipps für eine bedarfsgerechte Gestaltung

Ein Keller ist eine großartige Sache, aber bei Neubauten keine Selbstverständlichkeit mehr. Alles, was gerade nicht gebraucht wird, lässt sich dort verstauen und nimmt keinen Platz in der Garage oder im Garten weg. Doch wenn Sie häufiger in den Keller gehen, dann ist ein vernünftiger Kellerabgang wichtig. Experten wie die Mitarbeiter von Stefan Lutz Überdachungen in München stehen Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Was versteht man unter einem Kellerabgang?

Unter dem Begriff Kellerabgang wird die Möglichkeit des Abstiegs in einen Keller beschrieben. Maßgeblich besteht dieser dabei aus mindestens zwei Komponenten: Kellertreppe und Geländer. Dabei kann grundlegend zwischen einem Innen- und Außenkellerabgang unterschieden werden. Sollte der Keller in einem Reihenhaus liegen, dann ist der Zugang zum Keller in der Regel vom Hausflur aus möglich. Viele Einfamilienhäuser verfügen dagegen nicht nur über einen internen, sondern auch über einen externen Kellerabgang, der den direkten Zugang zum Garten ermöglicht.

Tipp 1: Verwenden Sie wetterfeste Materialien

Sie sollten darauf achten, dass Sie für einen äußerlichen Kellerabgang und dessen Überdachung ein für die Witterung entsprechendes Material verwenden. Unbehandeltes Holz kann auf Dauer anfangen zu schimmeln und verrotten. Wenn Sie einen Schutz im natürlichen Design haben möchten, dann veredeln Sie die Holzlatten mit entsprechenden Lacken. Dies ist wichtig, denn Sie oder andere können zu Schaden kommen, wenn das Material nachgibt. Eine Konstruktion aus Beton, Rohren oder Stahl ist ebenfalls möglich, aber teurer in der Anschaffung und muss gegen Rost geschützt werden.

Tipp 2: Gestalten Sie Ihren Kellerabgang hell und auffällig

Der Kellerabgang sollte vor allem hell gestaltet sein, um Unfälle zu vermeiden. Gerade in den Abendstunden ist das Risiko für einen Sturz recht groß, weshalb das Anbringen mehrerer Lampen sinnvoll ist. Da viele Haustüren nach innen aufgehen, sollte außerdem zur Unfallvermeidung der Abstand zwischen der geöffneten Tür und dem internen Kellerabgang ausreichend groß sein. Die Sicherheit sollte bei der Planung Ihres Kellerabgangs immer an erster Stelle stehen.

Tipp 3: Machen Sie den Kellerabgang möglichst von hinten zugänglich

Grundsätzlich sollte die Außentreppe möglichst von hinten zur Vorderseite des Geländes hinunterführen. Auf diese Weise müsste ein Einbrecher erst ein ganzes Stück auf das Grundstück gehen und würde Gefahr laufen, entdeckt zu werden. Sollten Sie Kinder haben, minimiert sich so auch das Risiko, dass diese beim Betreten des Grundstücks aus Versehen die Treppe hinunterfallen. Zusätzlich ist der Kellerabgang so vom Garten aus schneller zu erreichen, was insbesondere bei Gartenarbeiten einen praktischen Aspekt darstellt.

Tipp 4: Integrieren Sie den Kellerabgang in den Garten

Ein Treppenabgang soll möglichst zu Ihrem Grundstück passen, weshalb es sinnvoll ist, diesen optisch an dessen Gestaltung anzupassen. Lassen Sie Ranken an der Mauer oder am Geländer wachsen. Sorgen Sie dafür, dass der Treppenabgang wie ein Teil des Ganzen wirkt. Wenn Sie einen großen Garten mit vielen Pflanzen haben, dann ist das Aufstellen einer Regentonne unter der Überdachung eine gute Idee. Dies funktioniert jedoch nur gut, wenn Sie ein angeschrägtes Dach haben, damit das Regenwasser gezielt seinen Weg in die Tonne findet. Auch die Tonne kann mit einer Bepflanzung in das Erscheinungsbild des Gartens integriert werden.

Tipp 5: Bauen Sie eine Abdeckung und schrägen Sie diese an

Bei einem Haus ist der externe Kellerabgang in der Regel an einer Seite im Garten zu finden. Da dieser unbeobachtet liegt, sind hier weitere Sicherheitsmaßnahmen nötig. Insbesondere im Herbst und Winter ist das Risiko für Stürze höher, da die Stufen durch Regen oder Laub häufig nass und rutschig sind. Damit Unfälle vermieden werden, ist eine Überdachung des Kellerabgangs sinnvoll. Auf diese Weise läuft Regenwasser an den Seiten herunter und auch Laub wird abgefangen. Die beste Lösung ist ein angeschrägtes Dach, da so Wasser Laub gezielt an einer bestimmten Seite hinunterlaufen bzw. -fallen.

Tipp 6: Installieren Sie eine Bodenklappe als Abdeckung

Statt einer Überdachung kann auch eine Bodenklappe als Abdeckung für den Kellerabgang installiert werden. Dabei fällt die Anbringung eines Außengeländers weg. Jedoch ist die Variante eher für selten frequentierte Keller praktikabel, da der Aufwand des Auf- und Zuklappens höher ist. Zudem ist eine Bodenklappe für Kinder gefährlich, da diese mitunter nicht die Kraft haben, die Abdeckung anzuheben, und sich dabei Verletzungen zuziehen könnten.

Tipp 7: Installieren Sie einen Bewegungsmelder für Ihren Kellerabgang

Die Installation eines Bewegungsmelders hat nur indirekt etwas mit dem Treppenabgang und dessen Gestaltung an sich zu tun. Jedoch ist dies eine Sicherheitsmaßnahme, die insbesondere für die dunkle Jahreszeit sinnvoll ist. Sollte sich jemand unbefugt Ihrem Haus nähern und Einlass durch den Keller suchen, dann geht das Licht an und der vermeintliche Einbrecher wird verschreckt. Weiterhin ist dies auch für Sie selbst praktisch, wenn Sie im Dunkeln den Keller von außen betreten möchten und Licht benötigen.

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