Holz, Aluminium oder Glas – welches Material für mein Terrassendach?

Die Terrassenüberdachung schafft ideale Voraussetzungen für Ihren erholsamen und trockenen Feierabend im eigenen Garten, unabhängig vom Niederschlag. Wer sich dafür entscheidet, steht jedoch bei der Materialwahl vor einer nicht ganz einfachen Frage. So bieten sich vor allem Glas, Aluminium und Holz als Alternativen an. Wir von Stefan Lutz Überdachung informieren Sie über die Vor- und Nachteile der einzelnen Stoffe.

Natürlich und warm: die Holzüberdachung

Holz erfreut sich seit mehreren Jahrhunderten im Bereich des Haus- und Terrassenbaus einer großen Beliebtheit. Dies hängt nicht zuletzt mit den Eigenschaften des Materials zusammen, dank denen sich das Holz in der Praxis häufig als starke Alternative bewährt:

  • Leichte Verarbeitung möglich
  • Optische Anpassungen an die Architektur möglich
  • Streichbar in jeder Farbe
  • Oftmals preisgünstig

Neben den Vorzügen in Sachen Design und Kosten punktet Holz gleichzeitig auch mit seinem hohen Maß an Robustheit.

Welche Holzart ist sinnvoll?

Pauschale Aussagen zur Langlebigkeit sind schwierig zu treffen, schließlich sind weltweit über 40.000 Holzarten verfügbar. Bei Ihrer persönlichen Auswahl erscheint es sinnvoll, auf besonders resistente Hölzer zu setzen. Als Beispiele lassen sich Lärche und Meranti aufführen. Dank der hohen Dichte sind sie ideal auf die Anforderungen im Außenbereich ausgelegt. Zu den günstigsten Alternativen zählen hingegen Fichte oder Kiefernholz.

Lieber etwas mehr investieren

Beiden Arten fehlt es jedoch an der Fähigkeit, Feuchtigkeit und UV-Strahlung dauerhaft zu widerstehen. Im Ergebnis leidet dann die Haltbarkeit des Daches. Wie lang genau Ihr Holzdach überlebt, hängt ebenfalls von weiteren Faktoren wie Himmelsrichtung oder Anstrich ab. Unabhängig von der Sorte müssen Sie außerdem Abstriche bei der Lichtdurchflutung machen, wenn Sie sich für ein Holzdach entscheiden.

Modernes Design und klare Linien

Ein Aluminiumdach präsentiert sich im direkten Vergleich dazu als neuere Alternative, die nicht zuletzt mit ihrem modernen Design überzeugen kann. Ein Dach aus diesem Material ist aufgrund der schlanken Ausführungen zudem immer stilvoll und dezent. Ähnlich wie bei Holz warten auch bei Aluminium verschiedene qualitative Abstufungen auf Sie. Verschiedene Aluminiumlegierungen beeinflussen die Eigenschaften dieses Materials maßgeblich. Differenzen ergeben sich vorrangig in der Festigkeit, Schweißbarkeit und Beständigkeit gegenüber Korrosion.

Leicht, aber teuer

Besonders praktisch für die Konstruktion ist außerdem, dass es sich bei Aluminium um ein sehr leichtes Material handelt, das trotzdem genügend Stabilität bietet. Nicht umsonst findet der Stoff auch bei der Herstellung von Autos und anderen Produkten Verwendung, die ein gewisses Maß an Sicherheit verlangen. Angesichts der Farbvielfalt müssen Sie bei der Wahl des Designs mittlerweile kaum noch Abstriche machen. Außerdem müssen Sie für die Pflege weniger Zeit aufwenden als beispielsweise für Holz. Dafür bedeutet die Wahl von Aluminium allerdings immer einen hohen Kostenfaktor. Allzu dünne Aluminiumstangen verbiegen darüber hinaus schnell.

Glas für eine offene Atmosphäre

Die dritte Alternative ist perfekt für Sie, sofern Sie viel Wert auf eine optimale Durchflutung mit Licht legen. Glas sorgt dafür, dass dahinterliegende Räume allenfalls nur minimal verschattet werden. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, entspannt und zufrieden in Ihren Garten zu blicken. Ähnlich wie Aluminium und Holz wählen Sie mittlerweile bei Glas aus verschiedenen Designs. Farbtönungen sind genauso möglich wie spezifische Sandstrahlungen. In Sachen Langlebigkeit und Robustheit punkten insbesondere hochwertige Varianten wie Sicherheitsglas mit ihren Fähigkeiten.

Regelmäßige Wartung und Pflege notwendig

Während bei Aluminium die Materialpreise an sich die Kosten steigen lassen, sind es bei Glas nicht zuletzt die anzurechnenden Wartungs- und Montagearbeiten. Vor allem Montage-Glas ist schwierig einzusetzen, weshalb selbst der Fachmann hier einiges an Zeit benötigt. Darüber hinaus sollte mindestens zwei Mal im Jahr eine tiefergehende Reinigung erfolgen. Auf günstigere Alternativen zu setzen, ist dennoch wenig empfehlenswert, da unter der minderen Qualität im Endeffekt die Haltbarkeit und Sicherheit leidet.

Unerlässlich: die Beratung durch einen Profi

Allgemeingültige Aussagen, welches Material für Ihr Dach die richtige Wahl ist, lassen sich nicht ohne Weiteres treffen. Vielmehr hängt es von persönlichen Vorlieben und Präferenzen ab, welche Dachkonstruktion für Sie am sinnvollsten ist. Wir von Stefan Lutz Überdachung stehen Ihnen daher gerne für ein unverbindliches Informationsgespräch zur Verfügung.

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